Gütersloh (ots) - Die Grippesaison steht bevor. Insbesondere älteren Menschen wird deshalb eine Impfung empfohlen. Wenig bekannt ist in der Öffentlichkeit, dass die Grippeimpfung offensichtlich gerade Senioren auch vor einem Schlaganfall schützen kann. Darauf weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hin.
Verschiedene internationale Studien haben die vorbeugende Wirkung der Grippeimpfung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgezeigt. In einer kanadischen Untersuchung im vergangenen Herbst hatten geimpfte Patienten ein um 50 Prozent geringeres Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Sie bestätigte damit eine ältere Studie aus Frankreich.
Die Zusammenhänge scheinen auf der Hand zu liegen. "Wir beobachten schon lange, dass Infekte zu einer Häufung von Schlaganfällen führen," erklärt der Bielefelder Neurologe Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schäbitz, Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. "Deshalb gibt es im Herbst und Winter mehr Schlaganfälle als im Sommer."
Infektionen wie Influenza können offensichtlich eine gesteigerte Blutgerinnbarkeit auslösen. Verkalkungen lösen sich häufiger von den Arterienwänden und bilden Klumpen. Diese verstopfen dann in den immer kleiner werdenden Gefäßen die Blutzufuhr zum Gehirn. In der Folge kommt es zu einem Schlaganfall.
Nähere Informationen bietet die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in ihrem Online-Portal schlaganfall-hilfe.de und in ihrem Service- und Beratungszentrum, Tel. 05241-97700.
Mittwoch, 11. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
Krank im Alter: Jeder Vierte ignoriert das Pflegerisiko
Hamburg (ots) - Die Zahl der Pflegefälle wird in den nächsten Jahren steigen. Doch viele Deutsche kümmern sich nicht um die persönliche Vorsorge. Ein Viertel der Bundesbürger hat sich noch keine Gedanken über eine Pflegeversicherung gemacht. 28 Prozent vertrauen auf die Leistungen des Staats im Fall einer Erkrankung. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des unabhängigen Vermögensverwalters Packenius, Mademann und Partner.
3,4 statt heute 2,5 Millionen Pflegefälle wird es 2030 in Deutschland geben, schätzt das Statistische Bundesamt. Mittlerweile wird jeder Dritte über 80-Jährige zum Pflegefall, Tendenz steigend. Trotzdem sorgen die meisten Deutschen nicht vor. 24 Prozent sind unsicher über die richtige Vorsorge. Immerhin 23 Prozent bilden finanzielle Rücklagen für den Pflegefall. 14 Prozent haben eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. 5 Prozent dagegen sind sich sicher, dass sie kein Pflegefall werden.
Zudem spricht ein hoher Prozentsatz der Deutschen über das Thema nicht in seiner Familie oder Partnerschaft. Für 34 Prozent der Befragten ist das ein Tabu. 41 Prozent thematisieren einen eventuellen Pflegefall und die Vorsorge in der Familie einschließlich der finanziellen Fragen. Befragt wurden 1.000 Personen in Deutschland.
"Die Zahlen sind alarmierend", sagt Heiko Löschen, Geschäftsführer von Packenius, Mademann und Partner. Der Vermögensexperte weist daraufhin, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Grundabsicherung bietet. "Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, die tatsächlich anfallenden Kosten der Pflege zu decken." Gerade Frauen seien von Altersarmut und vom Pflegerisiko besonders betroffen. "Aufgrund ihrer durchschnittlich fünf Jahre längeren Lebenserwartung haben Frauen im Vergleich zu Männern ein viel höheres Risiko, im Alter zum Pflegefall zu werden", sagt Löschen.
Dem entgegensteht, dass nur etwa 2,5 Prozent der Deutschen derzeit eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen hat. Immerhin fördert der Bund seit Anfang 2013 die private Absicherung des Pflegerisikos nach dem Vorbild der Riester-Rentenverträge finanziell. Wer mindestens 10 Euro zahlt, erhält vom Bund 60 Euro im Jahr. Bis Ende Mai 2013 wurden 125.000 Verträge abgeschlossen. "Das ist schon mal ein Anfang", sagt Löschen. "Die Finanzierung im Pflegefall muss aber elementarer Bestandteil einer langfristig ausgerichteten Vermögensberatung sein."
Die Umfrage
Am 12. August 2013 führte der unabhängige Vermögensverwalter Packenius, Mademann und Partner eine Online-Befragung zum Thema "Pflegeversicherung" durch. 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren wurden dazu befragt. Die Ergebnisse wurden bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet. Die erste Frage lautete: "Welche der folgenden Aussagen stimmen Sie zu, wenn es um das Thema Pflege geht". Acht Antworten standen zur Auswahl, eine Mehrfachnennung war möglich. Die zweite Frage lautete: "Wird in Ihrer Familie bzw. Partnerschaft über das Thema Pflege gesprochen?".
3,4 statt heute 2,5 Millionen Pflegefälle wird es 2030 in Deutschland geben, schätzt das Statistische Bundesamt. Mittlerweile wird jeder Dritte über 80-Jährige zum Pflegefall, Tendenz steigend. Trotzdem sorgen die meisten Deutschen nicht vor. 24 Prozent sind unsicher über die richtige Vorsorge. Immerhin 23 Prozent bilden finanzielle Rücklagen für den Pflegefall. 14 Prozent haben eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. 5 Prozent dagegen sind sich sicher, dass sie kein Pflegefall werden.
Zudem spricht ein hoher Prozentsatz der Deutschen über das Thema nicht in seiner Familie oder Partnerschaft. Für 34 Prozent der Befragten ist das ein Tabu. 41 Prozent thematisieren einen eventuellen Pflegefall und die Vorsorge in der Familie einschließlich der finanziellen Fragen. Befragt wurden 1.000 Personen in Deutschland.
"Die Zahlen sind alarmierend", sagt Heiko Löschen, Geschäftsführer von Packenius, Mademann und Partner. Der Vermögensexperte weist daraufhin, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Grundabsicherung bietet. "Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, die tatsächlich anfallenden Kosten der Pflege zu decken." Gerade Frauen seien von Altersarmut und vom Pflegerisiko besonders betroffen. "Aufgrund ihrer durchschnittlich fünf Jahre längeren Lebenserwartung haben Frauen im Vergleich zu Männern ein viel höheres Risiko, im Alter zum Pflegefall zu werden", sagt Löschen.
Dem entgegensteht, dass nur etwa 2,5 Prozent der Deutschen derzeit eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen hat. Immerhin fördert der Bund seit Anfang 2013 die private Absicherung des Pflegerisikos nach dem Vorbild der Riester-Rentenverträge finanziell. Wer mindestens 10 Euro zahlt, erhält vom Bund 60 Euro im Jahr. Bis Ende Mai 2013 wurden 125.000 Verträge abgeschlossen. "Das ist schon mal ein Anfang", sagt Löschen. "Die Finanzierung im Pflegefall muss aber elementarer Bestandteil einer langfristig ausgerichteten Vermögensberatung sein."
Die Umfrage
Am 12. August 2013 führte der unabhängige Vermögensverwalter Packenius, Mademann und Partner eine Online-Befragung zum Thema "Pflegeversicherung" durch. 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren wurden dazu befragt. Die Ergebnisse wurden bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet. Die erste Frage lautete: "Welche der folgenden Aussagen stimmen Sie zu, wenn es um das Thema Pflege geht". Acht Antworten standen zur Auswahl, eine Mehrfachnennung war möglich. Die zweite Frage lautete: "Wird in Ihrer Familie bzw. Partnerschaft über das Thema Pflege gesprochen?".
Mittwoch, 28. August 2013
Laut TK-Bewegungsstudie hält sich jeder Dritte für chronisch krank
Hamburg (ots) - Ein Drittel der Menschen in Deutschland sieht sich
selbst als chronisch krank an. Dies geht aus der aktuellen
Bewegungsumfrage "Beweg Dich, Deutschland!" hervor, die das
Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse
(TK) durchgeführt hat. Am häufigsten genannte Beschwerden unter den
Befragten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (90 Prozent),
Stoffwechselstörungen wie Diabetes (85 Prozent) und Übergewicht (41
Prozent) - Zivilisationskrankheiten, die vor allem durch falsche
Ernährung und Bewegungsmangel entstehen.
Genau das ist laut TK ein Problem: Mehr als jeder vierte Chroniker (26 Prozent) bezeichnet sich als Antisportler, ein weiteres Drittel als Sportmuffel (33 Prozent). Und: 45 Prozent der Patienten meinen, dass es ihnen aufgrund ihrer Erkrankungen auch im Alltag nicht möglich ist, sich mehr zu bewegen.
"Medizinisch gesehen ist das Unsinn", erklärt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), und ergänzt: "Viele Krankheiten entstehen überhaupt erst durch eine ungesunde Lebensweise. Aber selbst wenn zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck bereits vorliegen, wirkt sich die richtige Bewegung fast immer positiv auf den Krankheitsverlauf aus."
Ebenfalls auffällig: Der Anteil derer, die besonders viel Zeit vor TV, Computer oder Spielkonsole verbringen, ist bei den Chronikern deutlich höher. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) sitzt täglich 5-7 Stunden vor dem Bildschirm, weitere zehn Prozent sogar acht Stunden oder mehr. Bei den gesunden Befragten lag der Anteil nur bei elf bzw. vier Prozent.
Mit einem umfangreichen Angebot an Gesundheitskursen und E-Coaching-Programmen möchte der TK-Chef auch Chroniker in Bewegung bringen: "Sport ist Therapie und sollte ebenso wie die medizinische und medikamentöse Versorgung in die Behandlung integriert werden. Es geht hier nicht um Leistungssport. Auf unserer Website tk.de halten wir derzeit über 40.000 Kursangebote vor. Es gibt viele Sportarten wie Walking, die sich auch für Menschen mit Übergewicht oder Rückenproblemen eignen."
Mehr Informationen zum Thema bietet die Broschüre "Sport als Therapie" unter www.tk.de (Webcode: 233604). Bewegungskurse bietet die TK auf ihrer Website unter dem Webocode 134876 an und der Online-FitnessCoach ist unter dem Webcode 038526 abrufbar.
Genau das ist laut TK ein Problem: Mehr als jeder vierte Chroniker (26 Prozent) bezeichnet sich als Antisportler, ein weiteres Drittel als Sportmuffel (33 Prozent). Und: 45 Prozent der Patienten meinen, dass es ihnen aufgrund ihrer Erkrankungen auch im Alltag nicht möglich ist, sich mehr zu bewegen.
"Medizinisch gesehen ist das Unsinn", erklärt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), und ergänzt: "Viele Krankheiten entstehen überhaupt erst durch eine ungesunde Lebensweise. Aber selbst wenn zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck bereits vorliegen, wirkt sich die richtige Bewegung fast immer positiv auf den Krankheitsverlauf aus."
Ebenfalls auffällig: Der Anteil derer, die besonders viel Zeit vor TV, Computer oder Spielkonsole verbringen, ist bei den Chronikern deutlich höher. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) sitzt täglich 5-7 Stunden vor dem Bildschirm, weitere zehn Prozent sogar acht Stunden oder mehr. Bei den gesunden Befragten lag der Anteil nur bei elf bzw. vier Prozent.
Mit einem umfangreichen Angebot an Gesundheitskursen und E-Coaching-Programmen möchte der TK-Chef auch Chroniker in Bewegung bringen: "Sport ist Therapie und sollte ebenso wie die medizinische und medikamentöse Versorgung in die Behandlung integriert werden. Es geht hier nicht um Leistungssport. Auf unserer Website tk.de halten wir derzeit über 40.000 Kursangebote vor. Es gibt viele Sportarten wie Walking, die sich auch für Menschen mit Übergewicht oder Rückenproblemen eignen."
Mehr Informationen zum Thema bietet die Broschüre "Sport als Therapie" unter www.tk.de (Webcode: 233604). Bewegungskurse bietet die TK auf ihrer Website unter dem Webocode 134876 an und der Online-FitnessCoach ist unter dem Webcode 038526 abrufbar.
Montag, 19. August 2013
Sicher waschen, duschen, baden So können Senioren einen Sturz im Bad verhindern
Hamburg (ots) - Die Unfallgefahr für Senioren zu Hause ist hoch; pro
Jahr sterben rund 6.000 Menschen, die älter sind als 65, nach einem
Unfall in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden. Ein
Unfallschwerpunkt ist Badezimmer: Hier ist es oft eng und Wasser- oder
Shampooreste verwandeln Duschwanne und Fliesen in eine Rutschbahn.
Senioren, die ein neues Bad planen, sollten deshalb großen Wert auf
Barrierefreiheit legen. Viele barrierefreie Lösungen sind optisch
attraktiv und wenig aufwändig. Unabdingbar ist es, die eigenen,
geänderten Bedürfnisse klar zu definieren und in die Planungen
einzubeziehen.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) raten, auf mindestens fünf Dinge zu achten:
Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,4 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) raten, auf mindestens fünf Dinge zu achten:
1. Platz gewinnen:
Die kaum genutzte Badewanne ist viel zu groß? Eine Dusche schafft
Platz, etwa für den Rollator. Die Waschmaschine könnte in die Küche
umsiedeln? Auch das schafft Raum in kleinen Bädern.
2. Sicher und bequem:
Der Duschplatz ist möglichst ebenerdig oder maximal zwei Zentimeter
hoch gefliest.
In der Dusche gibt ein Klappsitz oder ein Hocker mit Saugnäpfen an
den Füßen ein sicheres Gefühl. Hinzu kommen Haltestangen und -griffe.
Wer seine Fliesen nicht anbohren will, für den gibt es Modelle mit
Vakuum-Griffen. Einige von ihnen zeigen auch an, ob der Griff sich
gelockert hat.
3. Sicher auf dem Boden bleiben:
Kleine Fliesen wirken durch einen höheren Fugenanteil rutschhemmend.
Im Fachmarkt sind rutschhemmende Fliesen oft extra gekennzeichnet.
Ideal sind Fliesen mit einer rauen Oberfläche. Werden in der
ebenerdigen Dusche große Fliesen verlegt, sollten ihre Haftreibwerte
zwischen R 9 und R 11 liegen.
4. Clever lüften:
Badewanne, Dusche & Co sollten nicht unter dem Fenster platziert
sein, denn das muss zum Lüften bequem erreichbar sein. Mobile
Fensteröffner helfen weiter, wenn Wanne oder Dusche nur unter dem
Fenster platziert werden können.
5. Arbeiten durch einen Fachbetrieb ausführen lassen:
Rund 1.300 Installationsfachbetriebe in Deutschland bieten eine
spezielle zertifizierte Weiterbildung zur "Wohnraumanpassung im
Sanitärbereich" und zum barrierefreien Wohnen.
Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,4 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.
Mittwoch, 14. August 2013
Forsa-Umfrage für "Gesundheit wählen": Kostenersparnis ist wichtiger für Politik als bestmögliche Gesundheitsversorgung
Berlin (ots) - Nach Meinung einer großen Mehrheit der Bundesbürger hat die derzeitige Gesundheitspolitik
vor allem das Ziel, eine möglichst kostensparende Versorgung
bereitzustellen (71 Prozent). Dagegen sind nur 25 Prozent der Menschen
in Deutschland der Meinung, dass die bestmögliche medizinische
Versorgung einen höheren Stellenwert für die Politik hat. Das ergab eine
repräsentative Meinungsumfrage von forsa - Gesellschaft
für Sozialforschung im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher
Apothekerverbände. Während die unter 30-Jährigen häufiger meinen, dass
die bestmögliche Versorgung die höhere Priorität für die Politik hat (38
Prozent), sind die 30- bis 59-Jährigen der Meinung, dass eine
kostensparende Versorgung einen höheren Stellenwert innehat (78
Prozent).
Wie die Prioritäten der Politik auf die Gesundheitsversorgung vor Ort z.B. bei Ärzten, Kliniken und Apotheken wirken, gehört zu den Grundsatzfragen von "Gesundheit wählen", einer Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker zur Bundestagswahl 2013. In den 299 Wahlkreisen wollen Apotheker wissen, welche Antworten die einzelnen Kandidaten auf die großen Fragen der Gesundheitspolitik haben - und zwar jeweils bei sich vor Ort. Auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de wird dieser Dialog für alle Bürger sichtbar: Unter dem Motto "Informieren und mitreden!" kann jeder Bürger über ein E-Mail-Abonnement alle Antworten seiner Wahlkreiskandidaten abrufen - und auch Fragen an die Politiker stellen.
Die Umfrage von forsa für "Gesundheit wählen" ergibt darüber hinaus folgendes Meinungsbild: Vier von fünf Bundesbürgern interessieren sich "sehr" (44 Prozent) oder "etwas" (40 Prozent) für Gesundheitspolitik. Eine Mehrheit der Deutschen befürchtet, dass sich die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren eher verschlechtern (51 Prozent) oder zumindest nicht verändern wird (35 Prozent). Zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sind der Meinung, dass das Gesundheitswesen in Deutschland schlecht auf den demographischen Wandel vorbereitet ist - "eher schlecht" (51 Prozent) oder sogar "sehr schlecht" (12 Prozent).
Wie die Prioritäten der Politik auf die Gesundheitsversorgung vor Ort z.B. bei Ärzten, Kliniken und Apotheken wirken, gehört zu den Grundsatzfragen von "Gesundheit wählen", einer Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker zur Bundestagswahl 2013. In den 299 Wahlkreisen wollen Apotheker wissen, welche Antworten die einzelnen Kandidaten auf die großen Fragen der Gesundheitspolitik haben - und zwar jeweils bei sich vor Ort. Auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de wird dieser Dialog für alle Bürger sichtbar: Unter dem Motto "Informieren und mitreden!" kann jeder Bürger über ein E-Mail-Abonnement alle Antworten seiner Wahlkreiskandidaten abrufen - und auch Fragen an die Politiker stellen.
Die Umfrage von forsa für "Gesundheit wählen" ergibt darüber hinaus folgendes Meinungsbild: Vier von fünf Bundesbürgern interessieren sich "sehr" (44 Prozent) oder "etwas" (40 Prozent) für Gesundheitspolitik. Eine Mehrheit der Deutschen befürchtet, dass sich die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren eher verschlechtern (51 Prozent) oder zumindest nicht verändern wird (35 Prozent). Zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sind der Meinung, dass das Gesundheitswesen in Deutschland schlecht auf den demographischen Wandel vorbereitet ist - "eher schlecht" (51 Prozent) oder sogar "sehr schlecht" (12 Prozent).
Montag, 12. August 2013
Penaten-Hersteller will auf hormonell wirksame Chemikalien in Babyprodukten verzichten.
Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) hat mit seiner kürzlich gestarteten ToxFox-Kampagne
zu hormonell wirksamen Chemikalien in Kosmetikprodukten ein erstes
Einlenken der Kosmetikindustrie erwirkt. Die Penaten-Herstellerfirma
Johnson&Johnson kündigte am Freitag über die Facebook-Seite von
Penaten an, bis Mitte 2014 auf hormonell wirksame Parabene in
Babyprodukten verzichten zu wollen.
Der Konzern war zuvor massiv unter Druck geraten, da die Penaten Baby Wundschutzcreme Propylparaben enthält - ein hormonell wirksamer Stoff, der in Tierversuchen zu einer verminderten Spermienqualtität geführt hat. Das Konservierungsmittel ist deshalb in Dänemark für Babyprodukte bereits verboten. Von Penaten enttäuscht, startete die Berliner Mutter Caroline Rosales gemeinsam mit dem BUND eine Online-Petition über die Plattform www.change.org. Innerhalb von nur einer Woche forderten über 25000 Menschen Johnson&Johnson auf, auf Parabene in seinen Produkten zu verzichten.
Jurek Vengels, BUND-Chemieexperte: "Tausende Protestmails wütender Verbraucher haben Wirkung gezeigt. Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, Chemikalien einzusetzen, die die Gesundheit gefährden können. Wir fordern Johnson&Johnson auf, seine Ankündigung schnellstmöglich umzusetzen, und zwar nicht nicht nur für Babyprodukte, sondern für alle Produkte."
Insgesamt sei knapp ein Drittel aller Kosmetikprodukte auf dem deutschsprachigen Markt mit hormonähnlichen Stoffen belastet. Dies hatte eine Auswertung der Inhaltsstoffe von mehr als 60000 Körperpflegeprodukten ergeben, die der BUND Ende Juli in einer Studie veröffentlicht hatte.
Alle Kosmetikhersteller seien aufgerufen, ihre Produkte sicherer zu machen, allen voran der deutsche Marktführer Beiersdorf mit seiner Kernmarke Nivea, sagte Vengels. "Fast jedes zweite Produkt von Beiersdorf enthält hormonähnliche Chemikalien, die u.a. mit Hoden- und Brustkrebs oder einer verfrühten Pubertät in Verbindung gebracht werden. Ausgerechnet viele Nivea-Produkte schneiden in Punkto vorsorglichem Gesundheitsschutz schlecht ab. Wir fordern Beiersdorf auf, hormonell wirksame Stoffe aus seiner gesamten Produktpalette zu verbannen", sagte Vengels.
Um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich selbst besser vor potentiellen Gesundheitsschäden zu schützen, bietet der BUND seit Ende Juli kostenlos eine Kosmetik-App für das iPhone an. Die ToxFox-App spürt hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetikprodukten auf. Zudem kann über die App eine Protestmail an die Hersteller versendet werden.
Vengels: "Die ToxFox-App wurde bereits über 125000 mal heruntergeladen. Über 30000 Protestmails wurden über die App an Hersteller versendet und über drei Millionen Kosmetikprodukte mit ihr gescannt. Der Erfolg der App zeigt, wie stark das Bedürfnis der Verbraucher nach sicheren Produkten ist."
Der Konzern war zuvor massiv unter Druck geraten, da die Penaten Baby Wundschutzcreme Propylparaben enthält - ein hormonell wirksamer Stoff, der in Tierversuchen zu einer verminderten Spermienqualtität geführt hat. Das Konservierungsmittel ist deshalb in Dänemark für Babyprodukte bereits verboten. Von Penaten enttäuscht, startete die Berliner Mutter Caroline Rosales gemeinsam mit dem BUND eine Online-Petition über die Plattform www.change.org. Innerhalb von nur einer Woche forderten über 25000 Menschen Johnson&Johnson auf, auf Parabene in seinen Produkten zu verzichten.
Jurek Vengels, BUND-Chemieexperte: "Tausende Protestmails wütender Verbraucher haben Wirkung gezeigt. Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, Chemikalien einzusetzen, die die Gesundheit gefährden können. Wir fordern Johnson&Johnson auf, seine Ankündigung schnellstmöglich umzusetzen, und zwar nicht nicht nur für Babyprodukte, sondern für alle Produkte."
Insgesamt sei knapp ein Drittel aller Kosmetikprodukte auf dem deutschsprachigen Markt mit hormonähnlichen Stoffen belastet. Dies hatte eine Auswertung der Inhaltsstoffe von mehr als 60000 Körperpflegeprodukten ergeben, die der BUND Ende Juli in einer Studie veröffentlicht hatte.
Alle Kosmetikhersteller seien aufgerufen, ihre Produkte sicherer zu machen, allen voran der deutsche Marktführer Beiersdorf mit seiner Kernmarke Nivea, sagte Vengels. "Fast jedes zweite Produkt von Beiersdorf enthält hormonähnliche Chemikalien, die u.a. mit Hoden- und Brustkrebs oder einer verfrühten Pubertät in Verbindung gebracht werden. Ausgerechnet viele Nivea-Produkte schneiden in Punkto vorsorglichem Gesundheitsschutz schlecht ab. Wir fordern Beiersdorf auf, hormonell wirksame Stoffe aus seiner gesamten Produktpalette zu verbannen", sagte Vengels.
Um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich selbst besser vor potentiellen Gesundheitsschäden zu schützen, bietet der BUND seit Ende Juli kostenlos eine Kosmetik-App für das iPhone an. Die ToxFox-App spürt hormonell wirksame Chemikalien in Kosmetikprodukten auf. Zudem kann über die App eine Protestmail an die Hersteller versendet werden.
Vengels: "Die ToxFox-App wurde bereits über 125000 mal heruntergeladen. Über 30000 Protestmails wurden über die App an Hersteller versendet und über drei Millionen Kosmetikprodukte mit ihr gescannt. Der Erfolg der App zeigt, wie stark das Bedürfnis der Verbraucher nach sicheren Produkten ist."
Freitag, 9. August 2013
Sekundenschlaf am Steuer - Urlauber besonders gefährdet
Oberursel (ots) - Bei langen Autofahrten legen nur 56 Prozent der Autofahrer in Deutschland regelmäßig Pausen ein, nur jeder Zweite schläft vorher ausreichend. Immerhin: Drei Viertel aller Befragten machen einen Stopp, wenn sie sich müde fühlen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Um Fahrer auf die Gefahren des Sekundenschlafs hinzuweisen, führt DA Direkt die Kampagne gegen Müdigkeit am Steuer aus dem letzten Jahr fort.
Schon am frühen Morgen war an der Autobahn-Raststätte Vaterstetten West (A99, Münchner Ring) einiges los: Rund 100 Autofahrer nahmen hier an der Aktion "Trimm Dich fit - DA hilft Direkt eine Pause" teil. Im Rahmen dieser Aufklärungskampagne machten der Kfz-Direktversicherer DA Direkt, die Deutsche Sporthochschule Köln und Prof. Dr. Martin Golz (FH Schmalkalden) auf das Problem von Müdigkeit am Steuer aufmerksam und gaben den Autofahrern auch gleich wertvolle Tipps.
Am 9. August gegen 8 Uhr hatten viele Urlauber bereits einige Kilometer hinter sich und die Raststätte Vaterstetten West für einen kurzen Stopp angefahren. Der erste Eindruck täuschte die Experten vor Ort nicht: Der angebotene Reaktionstest zeigte, dass früh am Morgen kaum jemand richtig fit ist.
Jedes Jahr gibt es Schwerverletzte und Tote
Mehr als 2.700 Verletzte und 50 Tote* gab es 2012 in Deutschland wegen Müdigkeit am Steuer. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. "Bei unserer Umfrage haben wir herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der befragten Deutschen bei langen Autofahrten nur alle drei Stunden eine Pause einlegt", sagt Beatrice Meyer von der DA Direkt Versicherung. Manche fahren sogar noch länger ohne Stopp - das erhöht die Gefahr eines Sekundenschlafs deutlich. "Mit der Aktion gegen Müdigkeit möchten wir Autofahrern Anregungen mit auf den Weg geben, damit sie auch bei langen Fahrten sicher am Reiseziel ankommen", so Beatrice Meyer weiter.
Bewegung macht wach
Um dem Sekundenschlaf vorzubeugen, wurden einige Autofahrer nach dem Reaktionstest direkt auf die Turnmatte umgeleitet. Das Team der Deutschen Sporthochschule Köln zeigte den Autofahrern praktische Übungen wie den "Hacker" oder die "Rumpfseitbeuge". "Solche Übungen bringen schnell und effektiv Energie in den Körper", erklärt Teamleiterin Gina Haatz von der Deutschen Sporthochschule Köln. "Wer sicher unterwegs sein will, muss auch wirklich fit sein. Sonst gefährdet man sich selbst und andere."
Bei den Autofahrern kam die Aktion gut an: Gerade nach einem schönen Urlaub nervt die Rückfahrt, man will schnell nach Hause und überschätzt sich. "Ich hatte selber schon einmal einen Sekundenschlaf und weiß, wie wichtig Pausen sind. Die Übungen sind super, weil sie schnell und einfach zu machen sind", freute sich Autofahrer Franz Hauck aus Ingolstadt.
Sekundenschlaf beginnt lange vor dem Einnicken
Als weiterer Experte stand den Urlaubsreisenden Prof. Dr. Martin Golz, der sich seit vielen Jahren mit der Erforschung des Phänomens Sekundenschlaf beschäftigt, für Fragen zur Verfügung. So staunten viele, als er erklärte, dass "übermüdete Autofahrer bis zu 15 Mal kaum bemerkbar einnicken, bevor es tatsächlich zum Sekundenschlaf kommt." Professor Golz weiter: "Gerade Urlauber sind eine der fünf Risikogruppen, neben Fahrern unter 25, Berufskraftfahrern, Schichtarbeitern und Fahrern mit Schlafstörungen. Hastiges und kurzfristiges Packen, frühes Aufstehen und die lange Fahrt - da überschätzen sich viele einfach. Auch die neuen Warnsysteme in den Fahrzeugen können dann nichts mehr ausrichten, denn dazu fehlt ihnen im Moment noch die technische Reife."
Belohnt wurde die körperliche Tätigkeit nicht nur mit einer besseren Durchblutung, sondern zusätzlich mit süßen Fitmachern wie Äpfeln und Traubenzucker. Zudem gab es für Kinder Geduldsspiele und Springseile, um die Fahrt und die Pausen angenehmer zu gestalten.
Über DA Direkt Versicherung
DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt am Main ist der Direktversicherer der Zurich Gruppe in Deutschland und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Seit 1923 am Markt und mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Direktvertrieb bietet das Unternehmen Versicherungen des privaten Bedarfs. Dabei liegt der Fokus auf dem Kfz-Versicherungsgeschäft. Mit 1,7 Millionen Verträgen und Beitragseinnahmen (2012) von 301,5 Millionen Euro gehört DA Direkt zu den führenden Kfz-Direktversicherern Deutschlands. Vertrieb und Kundenberatung erfolgen online, telefonisch und auch persönlich in den bundesweit 37 DA Direkt-Geschäftsstellen.
Über die Umfrage
Die Umfrage wurde in der Zeit zwischen dem 19.07. und dem 22.07.2013 durchgeführt. Sie umfasst Deutsche im Alter ab 18 Jahren. Es wurde eine repräsentative Stichprobe von circa 1.000 Personen befragt.
*Quelle: Statistisches Bundesamt, 2013
Schon am frühen Morgen war an der Autobahn-Raststätte Vaterstetten West (A99, Münchner Ring) einiges los: Rund 100 Autofahrer nahmen hier an der Aktion "Trimm Dich fit - DA hilft Direkt eine Pause" teil. Im Rahmen dieser Aufklärungskampagne machten der Kfz-Direktversicherer DA Direkt, die Deutsche Sporthochschule Köln und Prof. Dr. Martin Golz (FH Schmalkalden) auf das Problem von Müdigkeit am Steuer aufmerksam und gaben den Autofahrern auch gleich wertvolle Tipps.
Am 9. August gegen 8 Uhr hatten viele Urlauber bereits einige Kilometer hinter sich und die Raststätte Vaterstetten West für einen kurzen Stopp angefahren. Der erste Eindruck täuschte die Experten vor Ort nicht: Der angebotene Reaktionstest zeigte, dass früh am Morgen kaum jemand richtig fit ist.
Jedes Jahr gibt es Schwerverletzte und Tote
Mehr als 2.700 Verletzte und 50 Tote* gab es 2012 in Deutschland wegen Müdigkeit am Steuer. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. "Bei unserer Umfrage haben wir herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der befragten Deutschen bei langen Autofahrten nur alle drei Stunden eine Pause einlegt", sagt Beatrice Meyer von der DA Direkt Versicherung. Manche fahren sogar noch länger ohne Stopp - das erhöht die Gefahr eines Sekundenschlafs deutlich. "Mit der Aktion gegen Müdigkeit möchten wir Autofahrern Anregungen mit auf den Weg geben, damit sie auch bei langen Fahrten sicher am Reiseziel ankommen", so Beatrice Meyer weiter.
Bewegung macht wach
Um dem Sekundenschlaf vorzubeugen, wurden einige Autofahrer nach dem Reaktionstest direkt auf die Turnmatte umgeleitet. Das Team der Deutschen Sporthochschule Köln zeigte den Autofahrern praktische Übungen wie den "Hacker" oder die "Rumpfseitbeuge". "Solche Übungen bringen schnell und effektiv Energie in den Körper", erklärt Teamleiterin Gina Haatz von der Deutschen Sporthochschule Köln. "Wer sicher unterwegs sein will, muss auch wirklich fit sein. Sonst gefährdet man sich selbst und andere."
Bei den Autofahrern kam die Aktion gut an: Gerade nach einem schönen Urlaub nervt die Rückfahrt, man will schnell nach Hause und überschätzt sich. "Ich hatte selber schon einmal einen Sekundenschlaf und weiß, wie wichtig Pausen sind. Die Übungen sind super, weil sie schnell und einfach zu machen sind", freute sich Autofahrer Franz Hauck aus Ingolstadt.
Sekundenschlaf beginnt lange vor dem Einnicken
Als weiterer Experte stand den Urlaubsreisenden Prof. Dr. Martin Golz, der sich seit vielen Jahren mit der Erforschung des Phänomens Sekundenschlaf beschäftigt, für Fragen zur Verfügung. So staunten viele, als er erklärte, dass "übermüdete Autofahrer bis zu 15 Mal kaum bemerkbar einnicken, bevor es tatsächlich zum Sekundenschlaf kommt." Professor Golz weiter: "Gerade Urlauber sind eine der fünf Risikogruppen, neben Fahrern unter 25, Berufskraftfahrern, Schichtarbeitern und Fahrern mit Schlafstörungen. Hastiges und kurzfristiges Packen, frühes Aufstehen und die lange Fahrt - da überschätzen sich viele einfach. Auch die neuen Warnsysteme in den Fahrzeugen können dann nichts mehr ausrichten, denn dazu fehlt ihnen im Moment noch die technische Reife."
Belohnt wurde die körperliche Tätigkeit nicht nur mit einer besseren Durchblutung, sondern zusätzlich mit süßen Fitmachern wie Äpfeln und Traubenzucker. Zudem gab es für Kinder Geduldsspiele und Springseile, um die Fahrt und die Pausen angenehmer zu gestalten.
Über DA Direkt Versicherung
DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt am Main ist der Direktversicherer der Zurich Gruppe in Deutschland und gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Seit 1923 am Markt und mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Direktvertrieb bietet das Unternehmen Versicherungen des privaten Bedarfs. Dabei liegt der Fokus auf dem Kfz-Versicherungsgeschäft. Mit 1,7 Millionen Verträgen und Beitragseinnahmen (2012) von 301,5 Millionen Euro gehört DA Direkt zu den führenden Kfz-Direktversicherern Deutschlands. Vertrieb und Kundenberatung erfolgen online, telefonisch und auch persönlich in den bundesweit 37 DA Direkt-Geschäftsstellen.
Über die Umfrage
Die Umfrage wurde in der Zeit zwischen dem 19.07. und dem 22.07.2013 durchgeführt. Sie umfasst Deutsche im Alter ab 18 Jahren. Es wurde eine repräsentative Stichprobe von circa 1.000 Personen befragt.
*Quelle: Statistisches Bundesamt, 2013
Donnerstag, 1. August 2013
Mate - der sanfte Kafeeersatz
| Trink-Kalebasse mit Trinkrohr aus Metall. (© PeeF / pixelio.de) |
Für die meisten Deutschen gehört der morgendliche Kaffe zum täglichen Ritual. Er macht wach, schmeckt dem ein oder anderen sogar und ist schlicht und ergreifend Teil der deutschen Kultur.
Doch nicht jedem bekommt das schwarze Gebräu. Manche reagieren darauf mit Magenproblemen oder Herzrasen. So manchem soll er auch einfach nicht schmecken.
Eine Alternative zum Kaffee als Wachmacher gibt es den aus Südamerika stammenden Matestrauch. Die Blätter dieses Strauchs werden verarbeitet und zu einem Aufguss aufgebrüht. Man kann sich dabei zwischen dem grünen Mate, der nur gehäkselt und kurzzeitig auf 400° C erhitzt wird und dem braunen Mate, der zusätzlich noch geröstet wird, entscheiden.
Traditionell wird der Aufguss aus einer Kalebasse getrunken - ein tropfenförmiges Gefäß, das Mate heißt - daher auch der Name Mate für den Aufguss. Dazu wird der Aufguss mit einem Trinkrohr aus Metall getrunken, an dessen Ende sich ein kleines Sieb befindet. Damit wird verhindert, dass die im Wasser befindlichen Mateblätter mitgrunken werden. Hierzulande lässt sich der Aufguss am einfachsten mit einem Teesieb oder einem einfachen offenen Teefilter zubereiten.
Mate wirkt belebend, fördert die Verdauung und soll sogar satt machen. Da er das enthaltene Koffein jedoch langsamer an den Organismus abgeben soll als Kaffee, reizt er den Körper nicht so sehr und führt nicht zu Nervosität. Er enthält viele Vitamine wie Vitamin B1, B2 und Vitamin C. Allerdings ist darauf zu achten, die Blätter nicht mit zu heißem Wasser aufzugießen. Zwischen 70° und 95° C sollte das Wasser heiß sein. Dann kann der Auguss auch mehrere male wiederholt werden.
Wer den Aufguss süßen möchte, kann dies mit Zucker oder Stevia tun. Für Kinder wird auch gerne mal ein Apfel mit in den Aufguss gerieben. Auch mit Limonensaft, Kräutern, oder Wurzelteilen - sofern man gerade eben welche zur Hand hat - kann man den Aufguss verfeinern.
Moderne Verwendung
Ein Mischgetränk auf Matebasis hat vor allem in Hackerkreisen wegen seiner belebenden Wirkung kultstatus entwickelt. Die kleinen "Club-Mate" Flaschen fehlen auf keinem größeren Treffen, bei dem sich IT-Verrückte zu einem Stelldichein versammeln. Aber nicht nur unter Nerds wurde das Getränk immer beliebter, was angeblich sogar mal zu einem Lieferengpass geführt haben soll.
Mittleweile ist auch eine Mate-Biermischung auf dem Markt. Erfunden hat es Fabricio do Canto, ein Mitglied der Piratenpartei.
Auch im Kuchen findet Club-Mate Anwendung. Ein entsprechendes Rezept findet man hier: Cake-Mate.
Wer also Kaffee nicht mag oder verträgt, aber auf einen Wachmacher am Morgen in Aufgussform, oder Abends als Mischgetränk, nicht verzichten will, der ist bei der Mate-Pflanze gut aufgehoben. Wohl bekomms!
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